Monatsrückblick 2/12

Herzlich Willkommen zu einem neuen, etwas anderen Blogbeitrag!

Diesen Monat habe ich mir kleine Ziele gesetzt, die sich hauptsächlich um meine Ausbildung zur Rettungssanitäterin bewegen. Meine Ziele, würde ich behaupten, habe ich erfolgreich gemeistert. Eines der größten Ziele, war mein Klinikpraktikum erfolgreich zu beenden. Passend dazu wollte ich vieles, was ich in meinem Grundlehrgang gelernt habe anwenden. Außerdem vieles im OP sehen und einfach neue Menschen kennenlernen.

Meine Ziele für diesen Monat im OP und der Notaufnahme:

  • Intubieren
  • Zugänge legen
  • Vitalzeichen messen
  • Überwachung der Vitalfunktion (klinisch, EKG, Pulsoxymetrie, ggf. Labor)
  • Absauggerät vorbereiten und anwenden
  • Normwerte wissen und abschätzen können
  • Wichtige Medikamente kennenlernen
  • Beim Katheter legen, anreichen
  • Beutel – Masken – Beatmung durchführen
  • Narkose einleiten
  • Güdel- und Wendel Tubus verwenden
  • Auskultation von Atemgeräuschen
  • Bei einer Magensonde assistieren
  • Dokumentation
  • Patientenübergabe und Zusammenfassen wichtiger Details

Mhhhh…das ist jetzt erst einmal ganz schön viel, vor allem für Außenstehende die sich mit dem Thema nie beschäftigt haben.

Was mich glücklich gemacht hat:

Wo fange ich nur an? Das ist eine verdammt gute Frage! Denn diesen Monat hat mich so viel glücklich gemacht, das ich Angst habe, etwas zu vergessen aufzuschreiben. Fangen wir einfach mal bei den lieben Kollegen an! Besonders bei dem absolut tollen OP- Team. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Was ich auch super fand, war das ich sowohl in der Notaufnahme wie im OP, sehr viel lernen durfte und auch einiges selber unter ärztlicher Aufsicht anwenden durfte. Mir wurde viel erklärt und wenn ich etwas mal nicht verstanden habe, wurde es mir nochmal erklärt. Besonders glücklich machte mich der Feedback von den Kollegen. Denn ich finde es wichtig, sowohl Kritik als auch Lob zu bekommen. Einer meiner Patienten war echt ein Engel. Sie hat sich so sehr bei dem ganzen OP- Team bedankt und das nicht nur einmal. Und für mich entscheidend war, das sie zu mir sagte, ich habe ihr die Angst vor der Operation genommen und sie fühlte sich gut aufgehoben. Das war ein tolles Gefühl! So etwas verschönert einem den Tag.

Ängste die ich hatte:

Natürlich hatte ich am Anfang auch Ängste, die sich aber sehr schnell legten und mir genommen wurden. Über Ängsten zu reden fällt jedem schwer, aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn sie sind völlig in Ordnung! Am Anfang hatte ich Angst bei der Beutel-Masken-Beatmung dem Pat. den Kopf zu stark zu überstrecken, zu weit unterm Unterkiefer rein zu greifen und etwas kaputt zu machen oder auch bei der Intubation etwas falsch zu machen oder nicht richtig anzuwenden. Diese Angst muss man einfach versuchen abzustellen, wenn man in diesem Job arbeiten möchte und das habe ich auch geschafft. Dem Patienten tut man nicht so schnell weh, außerdem sind das lebenswichtige Notwendigkeiten die man während der Einleitung zur Narkose machen muss um dem Patienten zu beatmen. Einer meine Ängste war außerdem Blut nicht sehen zu können. Gerade im OP siehst du auch mehr Blut, als wenn du dich nur im Finger schneidest oder dir Blut abgenommen wird. Aber ich bin bis jetzt noch nicht an meine Grenzen gestoßen.

OP´s die ich sehen wollte:

Einen offenen Bauch und die Organe in Real Life zu sehen wollte ich sehr gerne und ich hatte sehr viel Glück und konnte bei dem Patienten die Narkose mit dem Arzt zusammen einleiten und bei der OP zuschauen. Was ich daran toll fand, war das mir ein Medizinstudent nebenbei erklärt hat, welche Organe/Gefäße ich sehen kann, somit war die Verständnis über den Aufbau der Organe und der Gefäße viel größer. Außerdem durfte ich bei weiteren  OP´s  zu schauen, wie bei einer Amputation oder eine Dickdarm Entfernung.

 

Fazit:

Das Praktikum war absolut hilfreich um meine Ausbildung zur Rettungssanitäterin fortzusetzen. Ich würde jederzeit wieder zurück in dieses Klinikum gehen, denn es war eine sehr gute Entscheidung meiner Meinung nach. Nun freue ich mich auf mein Praktikum im Rettungsdienst.

Ich hoffe euch gefällt, dieser etwas andere Monatsrückblick.

 

 

4 Kommentare

  1. Hey Sabrina,

    klingt echt sehr Interessant! Ich weiß noch, wie ich mich fühlte bei meinem ersten Praktikum!

    Wünsche dir viel Spaß!

    Liebste Grüße
    Leonie

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