Follow Me Arround – La Gomera

Hola, que Tal?  

Hier kommt der erste Teil von meinem Follow Me Around aus La Gomera. Bevor ich aber los lege möchte ich dir noch erzählen wo genau La Gomera geografisch eigentlich liegt. La Gomera ist ein kleiner Punkt im Atlantik, 1300 km südlich des Spanischen und 300 km westlich des afrikanischen Festlandes, auf dem nicht einmal 25.000 Menschen leben. Die anderen kanarischen Inseln sind: Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, Fuerteventura, Lanzarote und El Hiero. Damit ist La Gomera die zweitkleinste Insel. Aber nun kommen wir endlich zu dem Hauptteil. 

Am 16. Januar sind wir früh am Morgen um 3.45 Uhr los gefahren, mit dem Auto zum Flughafen von Hamburg. Um kurz nach 5.00 Uhr waren wir endlich angekommen, nachdem wir vor dem Elbtunnel noch warten mussten, da die Höhenkontrolle ausgelöst wurde. Wir nahmen unsere Sachen aus dem Auto und gingen zum Gepäckschalter. Eingecheckt haben wir uns schon Zuhause, was sehr praktisch war. Bei der Kofferabgabe gab es dann noch eine kleine Schwierigkeit, die wir aber schnell gemeistert hatten. Leider habe ich mich noch am Papier stark geschnitten, so dass ich alles voll Blut hatte. ( So sorry) Nachdem wir durch  die Sicherheitskontrolle waren, haben wir noch kurz was gegessen und sind dann zum Boarding gegangen. Eine halbe Stunde später ist unsere Maschine. Der Flug verlief sehr gut, wir sind sogar früher gelandet und bekamen unser Gepäck auch recht schnell, so dass wir zum Taxi gehen konnten. Ein Taxi am Flughafen zu suchen war nicht schwer und fuhren somit gut, bis auf einen kleinen Stau, der sich schnell auflöste, durch den Verkehr zum Fährhafen. Wir sind dann mit der Fähre „Armas“ rüber auf die Insel La Gomera gefahren. Vor Ort haben wir unser Mietauto geholt, das Gepäck eingeladen und sind zum Supermarkt einkaufen gefahren. Um 5.00 Uhr sind wir von San Sebastian gestartet zu den kleinen Ort Alojera, wo wir die nächsten Tage verbringen werden. Den Abend haben wir entspannt ausklingen lassen.

Am 17. Januar haben wir sehr lange geschlafen und spät gefrühstückt. Über dem Tag hinweg haben wir nicht viel unternommen. Wir haben angefangen unsere Bücher zu lesen, uns auf den Balkon gelegt, die Wellen beobachtet und die Sonne genossen. Ganz ohne Decke konnten wir dann doch nicht draußen sitzen, denn es war sehr frisch und windig. Am Abend sind wir dann zu einer Party gegangen, die von dem besten Freund meines Vaters und ein paar Einwohner, für uns veranstaltet wurde. Dazu möchte ich sagen, da dies nicht selbstverständlich ist und wir auch sehr dankbar sind! Die Einwohner aus Alojera kennen meine Eltern schon 25 Jahre lang und mich seit ich 1 Monat alt bin. Deswegen ein Riesen großes Dankeschön.

Donnerstag den 18. Januar war nicht anders als der Mittwoch. Wir haben den ganzen Tag entspannt, was echt gut tat! Man ist ja auch im Urlaub um zu entspannen. Ohne Decke und warmen Klamotten (Strickjacke), war leider wieder nicht angesagt, denn es war wieder kühl und windig. Zwischendurch hat es auch mal geregnet, was für die Menschen und der Natur hier sehr wichtig ist, da es hier sehr trocken ist und schnell ein Feuer entstehen kann. Das Feuer kann dann nicht so schnell gelöscht werden. Da die Wassertanks, die in den Dörfern verteilt sind, kaum bis gar nicht voll sind, da sie die Felder nicht bewässern können. Gegen Abend sind wir dann noch zu der Bar Perdomo gefahren und haben was zusammen getrunken, Leute getroffen die wir kannten, aber auch neue Leute kennengelernt. Momentan sind hier auf Gomera, viele Hippies, denn hier findet momentan an der Playa del Trigo in Alojera das Rainbow Festival statt. Da sind viele Hippies aus verschiedenen Ländern und Leben bestimmte Anzahl an Tagen hier und dürfen zum Beispiel bei sich im Lager kein Alkohol trinken oder vieles mehr. Am frühen Abend sind sie noch in den Kneipen und Lebensmittelmärkten anzutreffen.

Auf den Freitag, den 19. Januar freut ich mich sehr, denn wir bekamen eine wunderbare Massage von der lieben Claire! Claire haben wir schon bei der Party kennengelernt und ich habe mich mit ihr die ganze Zeit unterhalten (auf Englisch). Sie sprach zwar auch spanisch (sie lebt seit 3 jahren auf der Isel) aber mein spanisch ist sehr schlecht. Nach der Massage fühlte ich mich so entspannt, das ich Müde wurde, kurze Zeit später zu Hause habe ich mich erst einmal uns auf die Terrasse gelegt und bin sofort eingeschlafen.

Am nächsten Tag sind wir dann nach Vallhermoso gefahren um Socken für mich zu kaufen, da ich meine Zuhause vergessen hatte. In den ersten Tagen musste ich mir welche von Mama leihen. Danach sind wir dann noch ein Zumo de Naranja (frisch gepresster Orangensaft) trinken gegangen und zur Geburtstagsparty von Freunden gefahren. Dort habe ich mich dann gefreut, unseren langjährigen Freund und bekannten Musiker  der Insel Miguelito wieder zu sehen. Das letzte Mal als er mich gesehen hatte, war es 8 Jahre her. In der Zeit bin ich ordentlich gewachsen und hab mich vom Aussehen verändert. Bin einfach reifer geworden. Miguelito hat mich erst gar nicht wieder erkannt, aber als er meinen Namen hörte, wusste er viel von mir, und hat sich dann sehr gefreut. Gegen späteren Abend haben wir auf dem Rückweg noch eine Kneipentour gemacht, das heißt an jeder Kneipe im Dorf wird gehalten. Das war witzig, denn wir lernten neue Leute (junge Mensche aus der Hippiegruppe) kennen und ich hatte mit vielen, sehr interessante Gespräche.

Das war es auch schon von dem ersten Teil. Ich hoffe es hat Euch gefallen.

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