Alter Flughafen La Gomera

Buenos Dias,

heute nehme ich Euch mit zur Wanderung zum alten, verlassenen Flughafen von La Gomera. Die Wanderung kann ich jedem empfehlen, der gut zu Fuß ist, ein gutes Schuhwerk an hat, auf Handyempfang verzichten kann und keine Höhenangst hat. Allerdings solltet Ihr die Wanderung im Herbst, Winter oder Frühling machen, denn im Sommer ist es zu warm. Die Wanderung dauerte ca. 6 Sunden mit kleinen Pausen und Fotos machen. 

Am Sonntag morgen, völlig verschlafen, weckte mich mein Wecker um 8:00 Uhr. Nun hieß es: anziehen, frühstücken, Zähne putzen und fertig machen. Um 9:00 Uhr starteten wir mit dem Auto von Alojera Richtung Playa Santiago. Kurz vor dem neuen Flughafen in Alojero kommt eine kleine Haltebucht, wo eine Einfahrt zu einem Hof führt. Ich erinnere mich noch an ein Werbeschild, irgendwas mit Los Rosas oder so ähnlich.  Den Flughafen erreichten wir über eine sehr stark ausgespülte Straße. Wo wir dieses Mal kurz nach dem Hof unser Auto parkten, da es zu gefährlich ist weiter zu fahren. Na gut! Nun schnappten wir unsere Rucksäcke, voll gepackt mit Sonnencreme, ganz viel  Wasser und Snacks. Vor einigen Jahren konnten wir mit dem Jeep noch viel weiter fahren, das es zu dem Flughafen nur noch ca. 3 Kilometer waren.  Nun wanderten wir an einer „alten“ Mülldeponie vorbei. Okay, zu gegeben sah sie nicht gerade sehr alt aus und was ich nicht verstand war, das dort so viel Altglas lag und drum herum viele trockene Büsche (Brandgefahr hoch 3).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten während der Wanderung viel Spaß und sahen viele interessante Dinge. Aber wichtig war, während wir zum Beispiel eine tollen Pflanze betrachteten, stehen zu bleiben. Sonst kann es ganz schnell sein, das du hunderte von Metern unten im Barranco liegst und deine Überlebenschance gleich 0 ist. Ich war total erstaunt wie unterschiedlich die Felsen aussahen, was für coole Höhlen es gab, wo ich aus Adrenalinkick super gerne rein geklettert wäre, schließlich lebt man nur einmal. Wir wanderten an den verschiedensten Pflanzen vorbei (die ich teils in dieser, für mich unnormalen Größe echt erstaunlich fand), Ziegen kreuzten unseren Weg, alte Wasserfälle( wo aus Wassermangel keines lief), Knochen von Tieren und das Beste war die wunderschöne Aussicht. Kurz vor Ende war unsere erste Wasserflasche leer und ich hatte noch so viel Durst, aber wir hatten nur noch eine Wasser Flasche für 3 Personen, die wir für den Rückweg benötigten. Aber naja, wir liefen noch an einem alten Haus vorbei, wo man noch sehr gut erkennen konnte, was sich dort befand, außerdem noch an einem alten Stahl. Und endlich kamen wir an dem alten Flughafen an.

 

Vor Ort haben wir uns erst einmal alles angeschaut, viele Bilder gemacht und es uns auf der Landebahn gemütlich gemacht. Endlich konnten wir auch unser Power Snack essen, den wir auch echt brauchten. Ich war so froh, dass wir uns ein bisschen mit Sonnenmilch eingecremt haben, denn die Sonne schien sehr stark. Aber leider brachte das bei mir auch nicht viel (zugegeben, das ich mich echt wenig eingecremt habe), denn ich bekam auf der Nase und auf der linken Hälfte des Dekolletés ein Sonnenbrand. Selbst Schuld, Sabrina. Nachdem wir uns nach 3 Stunden Wanderung ausgeruht haben, ging es wieder die ganzen 8 Kilometer zurück zum Auto.

 

Ehrlich gesagt, hatte ich absolut keine Lust mehr, den ganzen Weg den wir doch erst hier her gewandert sind wieder zurück zu wandern. Wir mussten aber unbedingt vorm Dunkel werden,wieder beim Auto sein. Das schafften wir zum Glück auch, gefühlt schneller als auf dem Hinweg, waren wir wieder beim Auto. Danach gab es dann als Erfrischung ein lecker, selbst gemachten Orangensaft, bei einem Zwischenstop in einer Bar.

Vielen Dank an meine Eltern, die mich bei dieser Wanderung begleitet haben.

Liebe Grüße,

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Monatsrückblick 2/12

Herzlich Willkommen zu einem neuen, etwas anderen Blogbeitrag!

Diesen Monat habe ich mir kleine Ziele gesetzt, die sich hauptsächlich um meine Ausbildung zur Rettungssanitäterin bewegen. Meine Ziele, würde ich behaupten, habe ich erfolgreich gemeistert. Eines der größten Ziele, war mein Klinikpraktikum erfolgreich zu beenden. Passend dazu wollte ich vieles, was ich in meinem Grundlehrgang gelernt habe anwenden. Außerdem vieles im OP sehen und einfach neue Menschen kennenlernen.

Meine Ziele für diesen Monat im OP und der Notaufnahme:

  • Intubieren
  • Zugänge legen
  • Vitalzeichen messen
  • Überwachung der Vitalfunktion (klinisch, EKG, Pulsoxymetrie, ggf. Labor)
  • Absauggerät vorbereiten und anwenden
  • Normwerte wissen und abschätzen können
  • Wichtige Medikamente kennenlernen
  • Beim Katheter legen, anreichen
  • Beutel – Masken – Beatmung durchführen
  • Narkose einleiten
  • Güdel- und Wendel Tubus verwenden
  • Auskultation von Atemgeräuschen
  • Bei einer Magensonde assistieren
  • Dokumentation
  • Patientenübergabe und Zusammenfassen wichtiger Details

Mhhhh…das ist jetzt erst einmal ganz schön viel, vor allem für Außenstehende die sich mit dem Thema nie beschäftigt haben.

Was mich glücklich gemacht hat:

Wo fange ich nur an? Das ist eine verdammt gute Frage! Denn diesen Monat hat mich so viel glücklich gemacht, das ich Angst habe, etwas zu vergessen aufzuschreiben. Fangen wir einfach mal bei den lieben Kollegen an! Besonders bei dem absolut tollen OP- Team. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Was ich auch super fand, war das ich sowohl in der Notaufnahme wie im OP, sehr viel lernen durfte und auch einiges selber unter ärztlicher Aufsicht anwenden durfte. Mir wurde viel erklärt und wenn ich etwas mal nicht verstanden habe, wurde es mir nochmal erklärt. Besonders glücklich machte mich der Feedback von den Kollegen. Denn ich finde es wichtig, sowohl Kritik als auch Lob zu bekommen. Einer meiner Patienten war echt ein Engel. Sie hat sich so sehr bei dem ganzen OP- Team bedankt und das nicht nur einmal. Und für mich entscheidend war, das sie zu mir sagte, ich habe ihr die Angst vor der Operation genommen und sie fühlte sich gut aufgehoben. Das war ein tolles Gefühl! So etwas verschönert einem den Tag.

Ängste die ich hatte:

Natürlich hatte ich am Anfang auch Ängste, die sich aber sehr schnell legten und mir genommen wurden. Über Ängsten zu reden fällt jedem schwer, aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn sie sind völlig in Ordnung! Am Anfang hatte ich Angst bei der Beutel-Masken-Beatmung dem Pat. den Kopf zu stark zu überstrecken, zu weit unterm Unterkiefer rein zu greifen und etwas kaputt zu machen oder auch bei der Intubation etwas falsch zu machen oder nicht richtig anzuwenden. Diese Angst muss man einfach versuchen abzustellen, wenn man in diesem Job arbeiten möchte und das habe ich auch geschafft. Dem Patienten tut man nicht so schnell weh, außerdem sind das lebenswichtige Notwendigkeiten die man während der Einleitung zur Narkose machen muss um dem Patienten zu beatmen. Einer meine Ängste war außerdem Blut nicht sehen zu können. Gerade im OP siehst du auch mehr Blut, als wenn du dich nur im Finger schneidest oder dir Blut abgenommen wird. Aber ich bin bis jetzt noch nicht an meine Grenzen gestoßen.

OP´s die ich sehen wollte:

Einen offenen Bauch und die Organe in Real Life zu sehen wollte ich sehr gerne und ich hatte sehr viel Glück und konnte bei dem Patienten die Narkose mit dem Arzt zusammen einleiten und bei der OP zuschauen. Was ich daran toll fand, war das mir ein Medizinstudent nebenbei erklärt hat, welche Organe/Gefäße ich sehen kann, somit war die Verständnis über den Aufbau der Organe und der Gefäße viel größer. Außerdem durfte ich bei weiteren  OP´s  zu schauen, wie bei einer Amputation oder eine Dickdarm Entfernung.

 

Fazit:

Das Praktikum war absolut hilfreich um meine Ausbildung zur Rettungssanitäterin fortzusetzen. Ich würde jederzeit wieder zurück in dieses Klinikum gehen, denn es war eine sehr gute Entscheidung meiner Meinung nach. Nun freue ich mich auf mein Praktikum im Rettungsdienst.

Ich hoffe euch gefällt, dieser etwas andere Monatsrückblick.

 

 

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